Freie fotografische Arbeiten

Frei Arbeiten – zwischen Ideen und Momenten.

Die freien Arbeiten bilden einen eigenen Teil meiner fotografischen Tätigkeit. Sie entstehen ohne Vorgaben – aus Beobachtung und Intuition. Sie ermöglicht eigene Themen, Wahrnehmungen und fotografische Gestaltungsideen zu entwickeln. Sie folgen keinem festen Ziel und reflektieren Stimmungen, Momente und visuelle Ideen.

Im Mittelpunkt steht die Auseinandersetzung mit Licht und Farbe, Form, Raum, Bewegung und Wahrnehmung. Die digitale Bildbearbeitung ist ein bedeutendes Mittel, um den finalen visuellen Ausdruck zu erzeugen – die „Fotografie nach der Fotografie“. (Zitat: DOCMA)

Die Arbeiten sind zugleich ein kontinuierliches Experimentierfeld, in dem ich fotografische Möglichkeiten untersuche und meine persönliche Bildsprache weiterentwickle.

So entstehen neue Bildsprachen durch ungewohnte Ansichten. Sie lassen Raum für eigene Wahrnehmungen und Interpretationen.

Patchwork Polaroid – Das Fragment wird zum Bild.

Frei nach Aristoteles: „Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile“.

Ein Motiv, viele Ausschnitte, unterschiedliche Blickwinkel. In der Serie Patchwork Polaroid wird das Ganze zunächst fotografisch zerlegt. Details, Oberflächen und Formen werden zu eigenständigen Bildern und anschließend zu einer neuen Komposition zusammengefügt.

Durch Überschneidungen, unterschiedliche Formate und wechselnde Ausschnitte entsteht eine fotografische Collage, in der sich Nähe und Distanz, Gegenständlichkeit und Abstraktion begegnen.

So wird aus der dokumentarischen Aufnahme eine neue Komposition – und aus einzelnen Fragmenten eine eigenständige fotografische Erzählung.

Natur Color – Abstraktion durch Mehrfachbelichtungen.

Zwischen Sichtbarkeit und Auflösung.
Landschaft wird in diesen freien Arbeiten nicht als dokumentarisches Abbild verstanden, sondern als Ausgangspunkt eines fotografischen Transformationsprozesses. Durch Mehrfachbelichtungen, gezielte Kamerabewegungen und die Überlagerung einzelner Aufnahmemomente lösen sich vertraute Motive zunehmend in Farbe, Linie, Licht und Bewegung auf.

Der Baum bleibt als Baum erfahrbar, wird zugleich aber zu einer fast zeichnerischen Struktur. Die Straße verliert sich im Nebel und führt aus der konkreten Landschaft in einen offenen Bildraum. Die digitale Bearbeitung setzt den fotografischen Prozess fort und verdichtet die einzelnen Ebenen zum finalen visuellen Ausdruck.

So entsteht ein Spannungsfeld zwischen Gegenständlichkeit und Abstraktion, Wirklichkeit und Erinnerung. Nicht die naturgetreue Wiedergabe steht im Mittelpunkt, sondern die Entwicklung einer neuen fotografischen Bildsprache – einer Wahrnehmung von Landschaft jenseits des unmittelbar Sichtbaren.

Natur Schwarz-Weiss – Verdichtete Stille.

Farbe tritt zurück, Tonwert, Struktur und Rhythmus übernehmen die Aufmerksamkeit durch die Bildgestaltung. Mehrere fotografische Momente verdichten sich zu einer Aufnahme. Auch hier erscheinen durch leichte Veränderungen der Kameraposition Konturen mehrfach und verleihen den Landschaften eine fast zeichnerische Qualität.

Besonders in den feinen Grauabstufungen und Überlagerungen entsteht eine Bildwirkung, die weniger einen Ort beschreibt als eine Erinnerung an ihn.

Der einzelne Augenblick wird durch die Verdichtung von Zeit ersetzt. Es entstehen stille, reduzierte Landschaftsbilder zwischen fotografischer Präzision und zeichnerischer Abstraktion.

 

Natur Highlight – Inszeniert durch Licht.

Licht wird zum markanten Gestaltungsmittel. Durch gezielte Beleuchtung werden einzelne Elemente der Landschaft aus ihrer Umgebung herausgelöst, während andere Bereiche bewusst in Dunkelheit zurücktreten.

Ein unscheinbarer Strauch beginnt zu leuchten, ein Baumstamm entwickelt eine beinahe monumentale Präsenz. Farbe, Helligkeit und Schatten verändern die Gewichtung des Vorgefundenen und schaffen eine Bildwirklichkeit, die so in der Natur nicht existiert.

Entscheidend ist das Wechselspiel von Zeigen und Verbergen. Vertraute Naturformen erhalten dadurch eine neue visuelle und emotionale Präsenz.

Licht bildet die Natur nicht nur ab – es inszeniert und interpretiert sie.

Natur – Auflösung der Wirklichkeit.

Winterbilder – Natur in Bewegung.
Verschneite Bäume und Waldstrukturen bilden den Ausgangspunkt dieser fotografischen Arbeit. Durch Mehrfachbelichtungen und Überlagerung verschiedener Aufnahmeebenen wird die gegenständliche Landschaft aufgelöst und in eine abstrakte Bildwelt überführt. Die digitale Bildbearbeitung ist dabei Teil des Prozesses: Sie verdichtet die fotografischen Ebenen und bestimmt den finalen Ausdruck. Aus dem Abbild der Natur entsteht eine neue Wahrnehmung – zwischen Fotografie, Abstraktion und Malerei.

Toro, Toro…!  Bewegung, Farbe, Konfrontation.

Mythos Arena, Impressionen um den Stierkampf.

Bilder einer berauschenden Wirkung die durch das Zusammenspiel von Bewegung und der Kraft der Farben Eindrücke von Illusionen vermitteln.

Die Serie übersetzt die Dynamik des Stierkampfs in eine expressive fotografische Bildsprache. Lange Belichtungszeiten und bewusste Bewegungsunschärfe lösen die präzisen Konturen von Mensch und Tier auf. Bewegung wird nicht eingefroren, sondern als Spur im Bild sichtbar – der einzelne Augenblick erhält Dauer.

Schwarz, Rot, Gold und die hellen Töne der Arena werden zu eigenen Gestaltungselementen. Der Stier verdichtet sich zur dunklen Silhouette, das Tuch des Toreros zur leuchtenden Farbfläche. Die ausgeprägte Körnung verleiht den Fotografien zusätzlich eine raue, fast malerische Materialität.

So bewegen sich die Aufnahmen zwischen gegenständlicher Fotografie und Abstraktion. Die subjektive Wahrnehmung steht im Mittelpunkt.

Die Fotografie hält die Bewegung nicht an – sie macht ihre Spur sichtbar.

Die Aufnahmen entstanden in den Jahren 1993 – 1995 in Arles, Frankreich und wurden 1996 in der Galerie der Creative Company in München, sowie in der Photo Classic Galerie, Pforzheim, ausgestellt.

Grossformatige Chromaluxe Fine-Art-Drucke in schweren Eisenrahmen gerahmt. Limitierte Auflage von je 3 Exemplaren.

Toro No.1
Toro No.1 Chromaluxe 200 x 134 cm, Eisenrahmen € 14.370,–
Toro No.2
Toro No.2 Chromaluxe 129 x 192 cm, Eisenrahmen € 10.480,–
Toro No.3
Toro No.3 Chromaluxe 135 x 91 cm, Eisenrahmen € 4.570,–
Toro No.4
Toro No.4 Chromaluxe 134 x 91 cm, Eisenrahmen € 4.060,–
Toro No.5
Toro No.5 Chromaluxe 134 x 90 cm, Eisenrahmen € 4.730,–
Toro No.6
Toro No.6 Chromaluxe 177 x 120 cm, Eisenrahmen € 9.970,–
Toro No.7
Toro No.7 Chromaluxe 191 x 129 cm, Eisenrahmen € 10.820,–
Toro No.8
Toro No.8 Chromaluxe 163 x 111 cm, Eisenrahmen € 9.300,–
Toro No.9 Chromaluxe 197 x 129 cm, Eisenrahmen € 10.820,–

 

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